Küchengespräch zwischen unseren Kursleitern Kristina und Daniel

Kristina: Daniel, wie bist Du eigentlich zur Tantramassage gekommen?

Daniel: ich bin darauf gekommen über eine Freundin von mir, die ich kennengelernt habe auf meinem Weg. Sie brachte mich dazu, mich dem Thema Sexualität zu stellen, offen darüber zu kommunizieren und hineinzuspüren. Sie war diejenige, die mich angeleitet hat und so bin ich in dieses tantrische Feld hineingekommen. Ich habe begonnen, mich weiter zu erforschen und Kurse zu machen.

Kristina:  Und was hat sich dann bei Dir in deiner Sexualität und in deiner Lust verändert in deiner Begegnung zu Frauen?

Daniel: Ich spüre mich anders. Ich spüre meine Herzebene – aber ich spüre mich auch auf der sexuellen Ebene anders. Für mich hat sich Herz und Sex viel mehr verbunden und so kann ich Menschen anders und differenzierter begegnen.

Kristina: Wie würdest Du Männern, die von Tantra keine Ahnung haben, diesen Weg schmackhaft machen?

Daniel: Es gibt viele Männer, welche fokussiert sind auf den Genitalbereich und sie sind einfach geil und so gehen sie auch auf die Frauen zu. Das ist ein Teil vom Mann-Sein und das ist okay. Es ist aber nicht alles und es ist schön, auch den Herzbereich zu erweitern. Dann bleibt die genitale Lust und wird zusätzlich befruchtet mit allen Varianten aus dem Bereich der Gefühle. Dann können wir uns selbst besser verstehen und ebenso das Gegenüber. Wir verlieren trotzdem nicht unsere männliche Kraft. Ich würde den Männern den Mut wünschen, sich von dort, wo man sich wohlfühlt,  zu erweitern in den Körper hinein.

Kristina: Und was würdest Du Dir von Frauen wünschen? Was wünschst Du Dir, um bei der Frau ganz anzukommen, als Mann und als Daniel?

Daniel: Das eine ist: zu spüren, dass ich begehrt werde von einer Frau. Ich nehme das nicht so sehr im Kopf auseinander, ich nehme es mehr auf der Schwingungsebene auf. Ich spüre, ob mich eine Frau anzieht und fühle nach: was passiert dann mit mir? Es gefällt mir sehr, wenn sich eine Frau auch in diese Richtung erweitert, ihr Sexuelles erforscht und lebt und belebt, wenn sie in ihre sexuelle Kraft geht und mich dann auch damit konfrontiert. Frauen haben eine unheimlich starke sexuelle Kraft, welche uns Männern oft Angst macht. Aber eine Frau zu haben, die auch diesen Weg geht, sich zu entwickeln und sich zu erweitern – das ist etwas, was mich als Mann fordert, und zugleich aber auch stärkt in meinem Vis à vis.

Kristina: Ich bin schon viele Jahre Tantramasseurin und war immer wieder dabei bei den Entwicklungen und Fragen, wie man die Tantramassage auch für Frauen interessant machen kann. Jetzt ist es wunderschön, die „Essenzia“  anbieten zu können.  Ich habe ja heute eine von Dir bekommen. Ich spürte, wir sind an einem Punkt angekommen, an dem wir vor über 12 Jahren angefangen haben, dass die Frau womöglich tatsächlich etwas anderes braucht als der Mann, damit sie sich aufgehoben und geborgen fühlen kann.

Es geht für mich um eine tiefe Versöhnung der Frau mit dem Mann. Frauen haben oft Verletzungen im Schossraum, im sexuellen Bereich, Männer eher im emotionalen Bereich durch das jeweilige andere Geschlecht. Die Massage, wie Du sie jetzt gegeben hast, ist ein tiefer vertrauenswürdiger Rahmen. Du gibst sie mit solcher Liebe, mit Wertschätzung und Respekt den Frauen gegenüber, dass es wirklich ein großes Heilungspotenzial hat. Man kann tiefen Frieden finden. Es ist immer wieder ein Thema für Frauen und Männer: Fühlen sie sich wertgeschätzt, als Frau und als Mann, ist die Begegnung authentisch? Interessiert mich die Person hinter dem Mann oder der Frau?

Daniel: Wo siehst Du Dich denn selbst auf Deinem Weg als Frau?  Wie hast Du diese Verletzung  erlebt als Frau?

Kristina: Ich kenne in meiner Vergangenheit auch Übergriffe von Männern. Die Sexualität habe ich nicht von Anfang an als etwas Heiles, Schönes erlebt. Auch das Reduziertwerden auf ein Sex-Objekt ist verletzend und früher war ich eigentlich eher wie ein Junge. Stell Dir vor, ich hab mit 35 erst angefangen, mein Frausein richtig zu entdecken, zB Kleider und Röcke zu tragen und von mir aus auf Männer zuzugehen.

Für mich war es ganz toll, immer mehr in Frauenräume und Frauengruppen einzutauchen, wo wir uns gegenseitig erforscht haben, um uns und unsere Sinnlichkeit und unsere Sexualität zu erfahren,  zu erleben und uns gegenseitig auch zu unterstützen, um in unsere Kraft zu kommen. Ich halte es für ganz wichtig, Frauen um sich zu haben, wo es keine Konkurrenz gibt, sondern wo es darum geht, sich gegenseitig zu befähigen,  in die eigene Größe zu kommen.

Daniel: Was hast Du denn erlebt, weswegen Du mit Tantra weitergemacht hast?

Kristina: Das Thema hat mich schon immer interessiert. Ich war u.a. in der Körperarbeit tätig. Da zeigt sich, dass die Sexualität so ein existenzieller Punkt ist, wo es immer wieder hakt. Aus der Sexualität entsteht Leben! Deswegen ist es ja auch möglich, da Verletzungen hinzuschicken durch Vergewaltigungen – zum Beispiel im Krieg. Weil das am meisten verletzt. Da ist ein Volk an einer tiefen Wunde zu treffen, indem die Frauen vergewaltigt werden. Für Generationen! Hier hinzuschauen: welche Möglichkeit gibt es für eine heile Sexualität. Für den Frieden zwischen Mann und Frau. Damit wir einen heilsamen Umgang miteinander finden. Tantra ist u.a. ein schöner Weg zu gehen. Die Facetten zu sehen, die Bandbreite der Sexualität und diese eben nicht auf die genitale Begegnung zu reduzieren, sondern ganzheitlich. Es geht um die Begegnung  zwischen Mann und Frau, die beide erwachsen sind und nicht auf der kindlichen Ebene stehen geblieben sind: wie z.B. „ich will aber das von Dir“ oder „Du kriegst das nicht, weil …“ Also dieser Machtkampf, der oft bei Paaren existiert, der in der Sexualität ausgelebt wird. Wo es eigentlich wichtig wäre, sich im Herzen zu öffnen;  auch als Paar. Deswegen arbeite ich gerne mit Paaren. Ich finde es so schön, wenn die Liebe aufblühen kann und wenn sich Mann und Frau gegenseitig ganz neu sehen können in ihrer ganzen Schönheit.

Daniel: ….damit unter den Paaren Heilung entsteht und sie miteinander diesen Weg gehen und Du sie begleiten kannst..

Kristina: es ist auch wichtig für die Mädchen und Jungen, die aufwachsen und sehen, dass der Mann Respekt und Achtung vor der Frau hat und umgekehrt. So kann ein kleines Mädchen wirklich eine sehr schöne charismatische Frau werden und ein Junge ein kraftvoller Mann.

Daniel: Und wo stehst Du heute nach all deinen Jahren Erfahrung in Tantra und in der Tantramassage?  Du hast ja auch einen Mann an Deiner Seite, der damit lebt? Möchtest Du etwas dazu sagen?

Kristina: Für mich ist die Kommunikation ganz wichtig.Wirklich immer wieder hinzuschauen: wo macht man abschätzige verletzende Bewertungen, wer bin ich eigentlich und was brauche ich, damit es mir gut geht, um dem anderen mit offenem Herz begegnen zu können. Für mich ist der Umgang mit Sexualität und Berührung alltäglich, so dass ich mir immer wieder sagen muss: für andere Menschen ist das gar nicht so. Es ist ein Tabu-Thema. Auch Paare reden oft nicht miteinander.  Es werden immer noch heimlich und sprachlos unter der Bettdecke Berührungen ausgetauscht  oder nicht über  Bedürfnisse und Wünsche geredet,  was man braucht für sich und vom anderen, damit es einem selbst gut geht und damit man dann auch gerne zurückgibt.

Für mich in meinem privaten Leben ist auch ein schönes Element in der Sexualität: die „stille Vereinigung“, bei der der Mann mit seinem Penis ganz still in der Frau liegt. So können beide viel lebendiger werden, sie können sich spüren lernen in einer tieferen Feinheit, sozusagen.

Frauen können, wenn ein Mann ganz schnelle Hin-und-Her-Bewegungen macht, wie man es z.B.  in Pornos sieht, oft gar nicht spüren, was sie eigentlich wollen, weil es eine zu schnelle Reibung ist. In der empfangenden Position.

Für mich war es immer wichtig, Yonimassagen zu empfangen.  Es ist immer noch wichtig. Ich erlebe den  Schossraum der Frau wie ein ganzes Universum. Es ist so viel Weisheit darin gespeichert. Es können bei der Massage plötzlich  innere Bilder kommen, die eine größere Weisheit haben, an die man sonst nicht unbedingt herankommt.

Oft erlebe ich bei Massagen mit Frauen, dass manche nicht unbedingt zum Orgasmus kommen wollen oder können, sie möchten eher sich erforschen und in das innere Spüren gehen, sich selbst besser kennen lernen. Und es gibt Frauen, die direkt in ihre Lust gehen wollen. Es ist immer gut, im Vorgespräch abzuklären, was sich die Frau wünscht.

Wie ist es denn bei dir, Daniel? Würdest Du sagen, der Großteil der Frauen möchte eher in ihre Lust und in ihren Orgasmus gehen oder möchte eher in das innere Spüren gehen?

Daniel: ich glaube, es ist ein sowohl als auch: die einen wollen in der Lust mehr spüren und dort ihr Feld ausdehnen, wo sie sind. Und die anderen sind an diesem Punkt, wo sie einfach im Spüren angenommen und gehalten werden wollen. Es ist sehr verschieden, womit die Frauen hierher kommen und was ihr Wunsch ist. Es ist gut, über „Gehalten-werden“ zu fühlen: Endlich werde ich einmal berührt. Weil Frauen so viel geben. Sie geben ständig, sie sind immer am Geben und irgendwann kommt die Zeit, wo sie sagen: ich möchte nur empfangen. Und ich möchte einfach empfangen, ohne etwas zu tun und ich kann nachher wieder gehen, ohne eine Beziehung einzugehen. Das Empfangen ist ja eigentlich ein urweiblicher Teil: einfach sich beschenken zu lassen und zu fühlen und dort zu sein, wo ich gerade bin. Ob es das jetzt in der Lust ist, ob ich in das Gehalten-Sein und in das Geborgen-Sein eintauchen möchte, ob ich mich selbst erforschen möchte – wo immer die Frau gerade ist – den Raum zur Verfügung zu  haben, sich von dort aus zu erweitern.

Kristina: nochmals zu meiner Massageerfahrung von heute:  was mich am tiefsten berührt, was mir besonders gut tut, ist diese Wertschätzung – auch die Wertschätzung in Worten zu erfahren. Mich geehrt fühlen als Frau. Das ist…fast wichtiger noch als z.B. Höhepunkt zu kommen. Mich als Ganzes und als Frau zu spüren.

Was ist denn für dich ein Grund zur Massage zu gehen? Was wünschst du Dir als Mann bei einer Massage?

Daniel: Obwohl ich die Frau gerne verehre, finde ich es auch schön, wenn ich verehrt werde als Mann. Aber wenn ich so zurückblicke – merke ich, dass ich in der Massage oft einfach die Ausdehnung meines genitalen Bereichs möchte. Dass ich von meiner Geilheit – die manchmal sehr schnell da ist – wieder runterfahren kann, ohne zu ejakulieren und dann langsam mehr und mehr diese Verbindung in meinem Körper spüre. Ich liebe es, wenn ich immer mehr Energie von diesem sexuellen Bereich, der sich früher mit dem „rasch Abspritzen“ schlichtweg entladen hat – in meinem Körper, in meinem Herzen und in meinen Zellen spüre und mich weiter ausdehnen kann. Dies ist die Selbstforschung, die ich mit mir persönlich mache: aus diesem heißen Geilen heraus herunterzufahren und wieder in dieses heisse Geile hinein. Diese Kraft, die da entsteht, nicht rauszupulvern, sondern meinen Körper zu öffnen für diese sexuelle Energie. Und gegen Schluss, wenn mein ganzer Körper völlig mit dieser Energie gefüllt wird, merke ich, dass das Ganze aus dieser sexuellen Kraft kommt. Das ist das, was ich mir immer wieder wünsche in der Massage. Ich fühle mich oft danach langfristig voller Energie.

Kristina: Der Mann kann ebenfalls die empfangende Position erleben z.B. bei der Prostatamassage. Es gibt dort ganz viele Nervenenden und an dem Anus sitzen oft Verspannungen. Allein die Analmassage von außen kann schon sehr angenehm und entspannend sein, weil da Spannung losgelassen werden kann. Wenn man bei der Prostatamassage ganz langsam eindringt und tiefe stille Bewegungen macht und lange dabei bleibt, gibt es manchmal die Resonanz von Männern, dass sie sich in der Seele berührt fühlen. Es kann auch zu intensiv sein, die Prostatamassage mit der Lingammassage zusammen zu bekommen. Man merkt dann, dass die Energie vom Lingam weggeht.  Für andere ist es total lustvoll, beides zusammen zu haben. Man spürt an der Prostata richtig, wie sie sich zusammenzieht, wenn der Orgasmus kommt. Hast Du persönliche Erfahrung damit?

Daniel: Ja – meine Reise mit der Prostata hat auch mit der Tantramassage-Ausbildung begonnen, bzw. ganz kurz davor schon in der Partnerschaft. Und ich bin noch sehr unterwegs auf dieser Reise. Meine Prostata war taub.

Kristina: So wie viele Frauen in ihrem Schossraum auch.

Daniel: ja genau – also sie war taub und dann kam sehr viel Schmerz. Dies ist wie ein Spiegel auch sonst im Leben: wenn wir irgendwo Gefühle hineinbringen, ob es jetzt die Prostata ist oder ob wir uns emotional öffnen, dann spüren wir oft zuerst viel Schmerz. Ich bin seither bewusst mit meiner Prostata unterwegs, bekomme immer wieder auch Prostatamassagen und ich bin heute an einer Schwelle angelangt,  wo ich langsam über Wasser komme. Ich spüre auch schon, da könnte bald die Lust kommen. Bei mir war das ein mehrjähriger Weg, um jetzt da zu sein, wo ich bin.

Es wird ganz unterschiedlich erfahren. In der Ausbildung habe ich Männer erlebt, die sind in höchste Ekstase gekommen bei der Prostatamassage und ich selbst bin noch am Heilen von vielen Verletzungen. Ich freue mich auf den Punkt, wenn ich einmal einen Prostata-Orgasmus erleben darf. Aber ohne mich zu pushen, weil ich achtsam sein möchte mit dem, was ist. Ich bin sehr froh, dass ich immer wieder damit umgegangen bin. Es war aber auch nicht ganz einfach für mich. Aber mittlerweile sehe ich das Freudige, Staunende:  was könnte noch alles passieren?

Kristina: bei mir ist es manchmal so: wenn die Lust kommt, merke ich  richtig, dass hier im Gaumen, im Mund, sich Flüssigkeit ansammelt.

Daniel: diese Lust kommt vom G-Punkt

Kristina: ja 😉 wenn es in der Yoni anfängt zu fließen, merke ich auch, dass es im Mund anfängt zu fließen.

Hast Du denn jetzt noch eine Frage, was magst Du noch gerne von mir wissen?

Daniel: Wenn Du von heute an zurückschaust . Es war ja ein Weg – auch Dir selbst in der Sexualität zu begegnen. Was berührt Dich an diesem Weg, den Du gegangen bist?

Kristina: ich massiere einfach total gerne. Ich gebe unterschiedliche Massagen:  von der Babymassage bis zur stillen anteilnehmenden Präsenz im Hospiz. Und ich finde es berührend, von den Menschen die Erlaubnis zu haben, dass ich sie berühren darf. Das ist ein intimer Kontakt, egal, wo ich jemanden berühre – zum Beispiel die Lippen massieren . Der Körper ist wie eine Landschaft, die man erkundet. Und jeder Körper ist anders, immer wieder eine andere Landschaft mit eigenen Geschichten. Was mich die Arbeit sehr stark gelehrt hat, ist Urteile wegzulassen. Vorurteile den Menschen gegenüber loszulassen und dafür offen zu sein, was für Wunder herauskommen – oder was der Mensch mitbringt an Überraschungen. Es ist eine schöne Form der Begegnung ohne Worte und der Körper lügt nicht. Mit Worten kann man lügen. Die Menschen spüren sofort, ob es eine authentische Begegnung ist oder nicht, ob sie als Mensch gesehen werden oder nur in ihrer Funktion.  Es ist schön zu sehen, dass die Menschen mit der Kleidung ihre Funktion an den Bügel hängen. Nur sich selbst sein, Zeit haben, sich selbst zu begegnen im Innersten – das ist es, was mir gefällt. Es ist ein wunderschönes Vertrauensverhältnis, dass man da die Begleiterin sein darf. Dass man Zeit hat für eine Person. Das ist wie ein Stillstand in unserer gesellschaftlichen Hektik. Einfach 2 bis 3 Stunden nur für einen Menschen dazusein in einer ruhigen Atmosphäre. Es gibt wenige solcher Momente in unserer Gesellschaft heute.

Die Menschen erinnern sich durch die Massage, dass sie überhaupt einen Körper haben. Dass er die ganze Zeit funktioniert und was für ein Wunder das ist. Wenn man überlegt, was im Körper alles gleichzeitig funktioniert. Oft vergessen wir das im Alltag, dass man dafür auch etwas tun muss, um ihn gesund zu erhalten.

Was findest Du für Dich beim Massieren bereichernd, Daniel? Was nimmst Du für Dich mit nachhause, wenn Du selbst massierst?

Daniel: Es ist dieses schnelle Vertrauen, das da geschaffen wird in einem Rahmen, in dem man einfach so sein darf wie man ist und sich gegenseitig mit Respekt begegnet. Jedem Menschen individuell zu begegnen und dass er oder sie einfach eine schöne Erfahrung machen darf. Auf ganz verschiedenen Ebenen: auf der Berührungsebene, auf der Entspannungsebene. Auch bei den Yonimassagen erschließt man einen Kontakt. Und Bilder, welche die Frauen bekommen: Whow! Diese vorborgene Welt – wenn Frauen darüber sprechen, berührt es mich, dass ich dabei sein und sie begleiten darf. Dass ich als Mann da sein darf und diese Möglichkeit anbieten kann.

Kristina: Du hast vorhin gesagt, dass Frauen so viel dienen und sorgen und tun im Leben. Aber auch Männer stehen im Berufsleben und sorgen für die Familie und bauen materiell etwas auf. Sie erleben es selten, dass sie einfach abgeben können, dass jemand sie einmal in den Arm nimmt oder den Arm um sie legt und sie sich einmal anlehnen können.

Daniel: das brauchen wir Männer unbedingt auch! Ich auf jeden Fall brauche das. Ich lasse mir oft Massagen geben. Ich brauche das auch – einfach gehalten werden und rein ins Empfangen.

Kristina: Eigentlich müssten alle Masseure und Masseurinnen sich mindestens einmal im Monat selbst eine Massage geben lasse, um immer wieder zu spüren, wie es sich anfühlt.

Hey, ich danke Dir, lieber Daniel für diesen bereichernden Austausch, es macht Riesen-Freude, Dich als Kollegen zu haben!

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