Die Tantra-Massage im 21. Jahrhundert „Welch ein Reichtum!“

Kennst du das Empfinden, eins mit dir selbst und der wunderbaren Natur zu sein, während du tagsüber am Strand oder in einer Vollmondnacht auf einem Feldweg spazieren gehst? Erinnerst du dich an Augenblicke tiefer Begegnung, als du in die Augen deines Partners schautest? An das Gefühl, wie ihr beide von einer feinen, angenehmen Energie durchströmt werdet, wenn du die Haut deines Partners berührst? Hast du schon einmal erfahren, dass eine Liebesbegegnung zugleich tief entspannt und energetisch aufgeladen ist, dass du dich inmitten höchster Erregung tief entspannen kannst?

In unserer oft hektischen und leistungsorientierten Welt kommen Liebe, Bewusstheit und erfüllte Sinnlichkeit oft zu kurz. Es mangelt im Alltag an einfacher, liebevoller Berührung und am Ausdruck von körperlich unaufdringlicher Zuneigung.

Die Kunst der achtsamen Berührung gerät in Vergessenheit und im Laufe des Lebens empfinden Menschen sich als immer ungeschickter im Bereich der körperlichen Berührung. Oft findet sie dann nur noch in Form von herkömmlicher Sexualität statt.

Viele Menschen haben heutzutage keine tiefe und innige Beziehung zu ihrem Körper. Viele von uns leiden unter Angst, Anspannung und Stress, wobei letzterer oftmals zum Dauerzustand geworden ist. Unsere Muskeln sind chronisch angespannt, auch dann, wenn es längst Zeit ist, sich zu erholen.

Dadurch entstehen viele körperliche und seelische Symptome: Schlaflosigkeit, Disstress, Muskelpanzer, Kreislaufprobleme, Depressionen und vieles mehr. Und doch sehnen wir uns danach, aus einengenden Begrenzungen auszubrechen, wir möchten tiefer empfinden und unseren Empfindungen Raum geben können.

Unser Körper ist mehr als eine Maschine, die einfach mechanisch funktioniert. Er verfügt über ein eigenes Körper-Bewusstsein, das ein ebenso wichtiger Aspekt unseres Bewusstseins darstellt wie beispielsweise unser „inneres Kind“. Im Alltag vergessen wir häufig, unserem Körper(-Bewusstsein) die notwendige Zuwendung und Aufmerksamkeit zu schenken – denn er „funktioniert“ ja. Unser Körper(-Bewusstsein) erlebt sich in solchen Zeiten als einsam und verlassen, was er uns in Antriebsmangel, Konzentrationsschwäche und Lebensunlust erfahren lässt. Dann kompensieren wir gern, greifen zu Ersatzbefriedigungen,

statt uns unserem Körper(-Bewusstsein) zuzuwenden und ihm Raum zu geben und Aufmerksamkeit zu schenken.

Manche spirituell beziehungsweise geistig orientierten Menschen vernachlässigen ihren Körper bewusst, weil sie etwas Ewiges suchen und wissen, dass der Körper vergänglich ist. Dabei kann gerade er uns das Tor zu etwas Zeitlosem, Unendlichem öffnen. Die Wirkung und die Erfahrungen mit der Tantra-Massage zeigen, dass das nicht nur bloße Theorie ist. Unser Körper ist weit mehr als ein Tempel unseres Bewusstseins: Er ist zugleich die Brücke zwischen unserem Geist und der sinnlichen Welt. Um über diese Brücke gehen zu können, benötigen wir angenehme und sinnesöffnende Berührungen. In einem gepflegten, geehrten und nährend berührten Körper kann sich unser Bewusstsein frei entfalten. Darum ist es wichtig, sich an die achtsame Berührung und ihre Segen spendende, ja nahezu heilsame Wirkung zu erinnern. Viele Sucher, die bisher vergeblich auf dem rein geistigen Weg nach spirituellen Erfahrungen gesucht haben, haben diese über den scheinbaren Umweg des Tantra entdecken können.

Eine der Aufgaben der Tantra-Massage ist es, den Empfangenden wieder mit seiner Körperweisheit in Kontakt zu bringen und ihm ein tieferes Bewusstsein seines eigenen Körpers zu vermitteln. Während der Massage ist es erlaubt, ja sogar hilfreich, dass er seinen Verstand beiseite stellt. Er kann sich in dem Gefühl entspannen, vollkommen angenommen zu sein, alles Belastende loslassen und sich seinen innersten Gefühlen hingeben. Dadurch geschieht tiefe und natürliche Entspannung.

Bei der Tantra-Massage steht die seelische und emotionale Ebene im Vordergrund – diese Massage findet nicht allein auf der körperlichen Ebene statt wie die medizinische Massage, die zum Beispiel Verspannungsschmerz lindert. Tantra-Massage kann uns die Beziehung zu uns selbst bewusster machen und damit auch unsere Beziehung zu anderen. Ihr Schwerpunkt liegt nicht auf „Erregung und Orgasmus“ wie bei der sexuellen Massage, sondern auf der Aktivierung und dem Ausgleich der Körperenergien. Tantra-Massage bietet einen Raum, in dem die eigenen Empfindungen verfeinert werden können, denn hier wird der ganze Körper berührt.

Entspannt und im Kontakt mit sich selbst, schenkt der Massierende die Massage. Der Gebende und der Empfangende gehen gemeinsam auf Entdeckungsreise. Gerade in der westlichen Welt, die sehr stark auf Tempo ausgerichtet ist, lädt diese Form der Massage ein zur Wiederentdeckung der Langsamkeit und ihrer inneren Schätze.

 

Die Wohltaten der Tantra-Massage

Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein „Problem“, sondern ein „Vergnügen“ sieht. Den meisten Menschen fehlt dazu die Sicherheit – und oft auch die Liebe.

Alex Comfort, The Joy of Sex

 

Wo wir nicht bewertet werden, wo wir angenommen werden, wie wir sind, können wir uns ganz entspannen. Im entspannten Zustand fällt es uns leicht, uns vollständig auf unser Fühlen und unsere Körperwahrnehmungen einzulassen. Das ermöglicht uns die Tantra-Massage, dazu lädt sie uns ein.

Wenn wir bei den Körperwahrnehmungen sind, ohne über sie nachzudenken, wenn wir einfach geschehen lassen können, sind wir ganz bei uns selbst und erfahren so unsere Kraft, unser Wesen und unsere Schönheit. Dieser Zustand ist deshalb so beglückend und erfrischend, weil in ihm Freude liegt, unser wirkliches Glück – in uns selbst, im reinen Sein.

Vom reinen Sein fühlen wir uns oft abgeschnitten, weil wir im Gedankenraum umherwandeln. Die Gedanken schieben sich vor unser Fühlen, sodass wir uns selbst weniger spüren. Wir bewerten, ordnen ein, denken in die Vergangenheit und denken in die Zukunft … und schon sind wir nicht mehr im Gefühl, im Spüren.

Sind wir jedoch in diesem Raum jenseits der Gedanken, beobachten wir einfach nur: Gefühle tauchen auf, Regungen werden spürbar, Sehnsüchte erfassen und Ängste begegnen uns. Und wir nehmen sie wahr, denken nicht weiter über sie nach, lassen sie weiterziehen wie Wolken am Himmel – und überlassen uns aufs Neue dem Fluss der Massage.

Tantra-Massage hilft uns, uns in dieser beobachtenden, nicht-wertenden Haltung zu üben. So tauchen neue innere Erlebnisse auf, denen wir uns vertrauensvoll überlassen, und vergehen wieder. Das gesamte Ritual hilft uns, Gedanken loszulassen und uns erneut uns selbst und der Massage zu überlassen. Es schenkt uns den Zugang zu unserer inneren Welt, zum Jetzt.

Berührung provoziert Reaktion, sie ist Kommunikation über die Haut. Der Masseur berührt den Empfangenden bewusst mit einer liebevollen und zugewandten Haltung. Diese besondere Qualität der Berührung üben wir in der Tantra-Massage. Berührung vermittelt Gefühle. Berührung kann Botschafterin innerster Qualitäten sein und Energien transportieren. Wie Berührungen eingesetzt werden, damit sie zum Kanal energetisierender Kraft werden, das erfahren wir in der Tantra-Massage.

Durch Begegnung können wir uns neu und anders entdecken. Begegnung ermöglicht uns Erfahrungen, die uns allein gar nicht oder doch zumindest sehr viel schwieriger zugänglich wären. Die Tantra-Massage bietet durch den

ritualisierten Ablauf und die klaren Grenzen einen geschützten Rahmen für Begegnung.

Wenn wir uns nicht öffnen, verschließen wir uns vor dem Leben und vor uns selbst und verpassen so Möglichkeiten, unserem Leben kreative Impulse zu geben und selbstbestimmt zu sein. Öffnen wir uns aber in der Massage, so werden die Bereiche aktiviert, die wir bisher wenig lebten.

Das Vorgespräch, genau definierte Berührungen und die vorgegebene Abfolge der Massage-Griffe vermitteln dem Empfangenden Sicherheit und ermöglichen so eine Offenheit, in der er keine Verletzung durch den anderen befürchten muss. Jetzt können Energien da sein, denen wir sonst wenig Raum geben, und wir können die Kräfte dieser Energien für uns und unser Leben nutzen. So macht uns unsere Offenheit im Austausch empfänglich für die Geschenke inspirierender Begegnung.

Fühlen wir uns sicher, so können wir loslassen. Schon in frühen Phasen des Lebens haben viele von uns nicht die Sicherheit erfahren, die sie gebraucht hätten. So bleibt ihr elementares Sicherheitsbedürfnis oft ungestillt, und es können sich später, im Erwachsenenalter, Muster herausbilden, die sie nach Sicherheit suchen lassen.

Klar definierte Grenzen während der Tantra-Massage schaffen einen Rahmen, in dem sich der Empfangende sicher fühlen, sich ganz dem hingeben kann, was in seinem inneren Erleben auftaucht. Während der Massage wird er über einen längeren Zeitraum liebevoll berührt, ohne selbst etwas geben zu müssen.

Er darf nehmen, ohne etwas zurückgeben zu müssen. Damit ist der Austausch klar geregelt und das gibt Sicherheit. So schafft das Ritual ein sicheres Umfeld, das es leichter macht, sich heilsamen Erfahrungen zu öffnen und neuartige Erlebnisse zuzulassen, wenn wir es wünschen.

Sich geborgen zu fühlen öffnet uns, macht weit. Im einladend gestalteten, angenehm temperierten Massage-Raum heißt uns der Tantra-Masseur willkommen. Er ist ganz präsent und jetzt nur für uns da. Wir erleben seine bewussten Berührungen.

Seine Achtsamkeit und Wertschätzung lassen uns in unserem Körper, in unserem Zuhause ankommen: Hier können wir unser eigenes inneres Strahlen erfahren. Wir sind in unserem So-Sein erwünscht, dürfen sein, wie wir sind: Tantra-Massage schenkt uns Geborgenheit.

Diese Form der Massage ist sinnlich. Düfte, Klänge und Berührungen nähren den Körper, streicheln die Seele und senden Signale. Sie sagen: „Du bist willkommen!“ Wenn die Sinne wohltuend angeregt werden, können wir entspannen. Nun öffnen sich die Sinne und vermitteln: „Hier geht´s mir gut. Hier kann ich loslassen.“

So kann sich der Raum öffnen für eine tiefere Instanz in uns und dann kann Sinnlichkeit zur Ausgangsbasis werden für tiefer liegende Erkenntnisse über uns selbst. Das kann ein äußerst kraftvolles Geschehen sein, zu dem Tantra-Massage einlädt.

Kreativität ist Teil unseres Schöpfergeistes. Herausforderungen verlangen von uns, dass wir kreativ werden. Auch wenn viele von uns Problemlösungen oder

innere Entwicklungsphasen vielleicht nicht als „kreativ“ bezeichnen würden: Sie sind es doch. Nicht nur sogenannte kreative Menschen haben diese Fähigkeit. Wir alle sind ständig kreativ, oft ohne es zu bemerken. Wir (Klaus Jürgen und Tomas) haben erfahren, dass Tantra-Massage tatsächlich kreative Kräfte freisetzen kann, die uns bei der Problemlösung unterstützen.

Der Masseur verurteilt den Empfangenden nicht für seine Wahrnehmungen und Gefühle während der Massage. Was auftaucht, darf sein. Er ist kein Partner, der Empfindungen, Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse bewertet. Zu erleben, dass Bedürfnisse „in Ordnung“ und nicht etwa „zu viel“, „unpassend“ oder „unangebracht“ sind, erleichtert es dem Massierten, zu ihnen zu stehen.

So fühlt er sich frei, die Welt seiner Bedürfnisse weiter zu erkunden, und es kann sich der Raum öffnen, in dem er über die Erfüllung seiner Bedürfnisse mehr und mehr selbst bestimmen, sie nicht mehr von der Meinung, den Vorlieben oder Werten anderer, etwa seines Partners abhängig macht: Das ist es, was hier mit „körperlicher Selbstbestimmung“ gemeint ist. Wenn wir wissen, was wir wollen, und wenn wir es uns auch erfüllen können, schenkt uns das Kraft und Lebensfreude. Tantra-Massage fördert diese Entwicklung, weil sie uns den Raum gibt, Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen, ohne dass über sie geurteilt wird.

Frei und ohne Fesseln durchs Leben zu tanzen, wer wünscht sich das nicht? Tantra-Massage kann uns jene Leichtigkeit und Freiheit erfahren lassen, die uns unser Leben unbeschwerter genießen lässt.

Wenn wir die kleinen Quellen des Glücks in unserem Alltag aufspüren, bewusst wahrnehmen und genießen, sind wir feinfühlig und sensibel: Düfte erfreuen uns, ein Anblick, Worte, Berührungen, Begegnungen und Gefühle können uns Glück vermitteln. Während wir unser Feingefühl leben, fördern wir unsere Glücksfähigkeit. Denn nur mit Feinfühligkeit können wir tiefes Glück wahrnehmen.

Die Tantra-Massage kann uns zurückführen auf den Pfad des Glücks, der in unserem Leben immer gegenwärtig ist, egal ob wir ihn gerade wahrnehmen oder nicht. Tantra ermuntert uns, die kleinen Inseln des Glücks – bestimmte Augenblicke oder Zeiten in unserem Leben – wachsen und sich ausdehnen zu lassen zu etwas größeren Inseln, sodass letztendlich ganze Kontinente entstehen können, die uns über weite Strecken unseres Lebens festen Boden unter den Füßen geben.

Glück zu erfahren ist ein Geschenk, das immer für uns bereitsteht, unabhängig davon, ob wir es gerade annehmen können oder nicht. Lernen wir, dieses Geschenk bewusst anzunehmen, wachsen unsere Glücks-Inseln. Wer lernt, was ihm geschieht, als Glück anzunehmen, und diese Fähigkeit immer und immer wieder in Situationen neuer Herausforderungen übt, der webt an seinem Glücks-Teppich.

In der Tantra-Massage können wir uns darin üben, das, was ist, als Glück zu erleben, unabhängig davon, in welcher Gestalt es sich uns gerade zeigen mag.

Die Entschleunigung während des Rituals lässt uns intensiver fühlen. In der Stille erfahren wir uns selbst. Wir finden Zeit, unsere Gefühle wirklich wahrzunehmen und uns auf sie einzulassen. Oasen der Ruhe und des inneren Friedens geben uns Kraft.

Die Dimensionen Entspannung, Angenommen-Sein, Berührung, Sicherheit, Begegnung, Offenheit, Geborgenheit, Sinnlichkeit, Kreativität, körperliche Selbstbestimmung, Freiheit, Glück und Stille, die uns in der Tantra-Massage tiefer zugänglich werden können, halten noch weitere Geschenke für uns bereit.

In der tantrischen Begegnung lassen wir den Körper zu Wort kommen, der uns Botschaften aus unserem Innersten schickt – auch Empfindungen, die „unpassend“ erscheinen. Das eigene Sosein wird gewürdigt und angenommen. Die Reaktionen des Massierten auf sinnliche Berührungen dürfen sich zeigen: Unsicherheit, Verschlossenheit oder sinnliche Ekstase dürfen da sein.

Der Massage-Empfänger erlebt, wie es ist, als Mensch (und nicht etwa als Maschine) in seelischer Breite und Tiefe gesehen und mit seinen Reaktionen wahrgenommen zu werden. So entsteht Begegnung, Begegnung mit dem, „was ist“, in all seinen vielleicht auch unerwarteten Erscheinungsformen. Gerade diese „Berührung in der Begegnung“ verbindet ihn wieder mit seiner Körperweisheit, seine Wahrnehmung vertieft sich.

Der Masseur übt sich darin, sich selbst in all dem zu sehen, was aus seiner eigenen Tiefe heraus während der Massage auftaucht und dieses anzunehmen. Wenn er die Tantra-Massage beispielsweise als unangenehm empfindet, lastet er dies nicht dem Massierten an, ignoriert dies auch nicht, sondern nutzt dies als Möglichkeit, sich dieser Tatsache gewahr zu sein, sich gegebenenfalls eigener Werturteile bewusst zu werden und sich ihnen zu stellen. Diese Form der Begegnung im tantrischen Raum erlaubt es beiden Massage-Partnern, ihre Wertungen und Verdrängungsmuster zu lockern.

Die Nacktheit während des tantrischen Rituals steht auch dafür, dass sie die eigenen Wertungen ablegen und so erfahren, dass es Wertvolles, Lebendiges und Nährendes jenseits ihrer persönlichen Wertungen gibt und Ängste, Schamgefühle und Unsicherheiten äußerst wertvolle

Hinweise sein können für bisher ungesehene oder vernachlässigte Seiten in uns selbst. Wertfrei wahrgenommen zu werden, wie man ist und wie man sich im Augenblick fühlt, legt die – tatsächlich permanent bestehende – Verbundenheit zwischen uns Menschen frei. Im Ritual der Tantra-Massage wird diese tiefe menschliche Verbundenheit deutlich spürbar: „Welch ein Reichtum!“, meinen wir.

 

Der Wert von Sinnlichkeit wird in unserem Kulturkreis stark unterschätzt. Laden wir Sinnlichkeit in unser Leben ein, kann sie unser Dasein heilsam, warm und kraftvoll durchstrahlen. Sinnlichkeit nährt uns, wenn wir sie bewusst und maßvoll auf eine liebevolle Art genießen, die uns guttut.

In Wollust, Sucht und Völlerei allerdings betäuben wir uns. Dabei bleibt uns unser innerer Reichtum verborgen. Nur im bewussten Kontakt mit unserem Innenleben, unseren inneren Impulsen und Wahrnehmungen beschenkt uns unsere Sinnlichkeit mit den lustfunkelnden Schätzen unseres eigenen Reichtums. Dann erfrischt sie uns und gibt uns das Gefühl, wirklich lebendig zu sein.

So integrieren wir einen wichtigen Teil unseres Lebens, statt ihn auszuklammern, und wir dürfen sein – mit allen Sinnen, mit all unserer Sinnlichkeit. Gönnen wir uns unsere ganze Fülle, gibt es im Wahrnehmen dessen, was ist, keine Bewertungen mehr. Alles darf sein. Mit dieser inneren Haltung vertiefen unsere Sinneswahrnehmungen unser Empfinden für uns selbst und für die Welt.

(Autor Klaus Jürgen Becker)

Tantramassage Buch Klaus Jürgen Becker
Autor Klaus Jürgen Becker

 

 

 

 

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